TVDBlog

DOAG Unconference 2013

Posted on 31. Juli 2013. Filed under: DOAG, DOAG2012, TrivadisContent, TVDBlog |

The same procedure as every year…

Wie auch in den Jahren zuvor soll es auch in 2013 wieder eine Unconference im Rahmen der DOAG Konferenz und Ausstellung 2013 geben.

Eine Unconference zeichnet sich dadurch aus das sie spontan Raum (und Ort) für Sessions ausserhalb oder ergänzend zum normalen Konferenzprogramm sein soll. Hier haben ALLE (also Referenten und Besucher) die Möglichkeit spontan eine Session anzukündigen und durchzuführen.

Als Raum steht wie gewohnt ein Teil des Pressezentrums auf der zweiten Ebene zur Verfügung !

Der aktuelle Plan (also das „Konferenzprogramm“) für die Unconference wird am DOAG Stand sowie in den Medien der DOAG veröffentlicht. Wer eine Session anmelden möchte wendet sich im Vorfeld bitte an mich (bjoern.broehl AT doag.org) oder besucht den DOAG Stand auf Ebene 2 !

Weitere Informationen finden sich auch im DOAG Wiki !

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Oracle VM VirtualBox – ein Überblick (Teil 2)

Posted on 3. August 2012. Filed under: Allgemein, DOAG, Oracle VM, TrivadisContent, TVDBlog |

Bereits am letzten Freitag wurde der erste Teil des Artikels von Heiko Stein und mir veröffentlicht. Im nun folgenden Teil geht es primär um die Administration von virtuellen Maschinen in Oracle VM Virtual Box.

Administrationshilfen

Wirklich mächtig wird Oracle VirtualBox wenn man die GUI verlässt und das Erstellen, Konfigurieren und Administrieren von virtuellen Maschinen mit des zur Verfügung stehenden Kommandozeilen-Tools „VBoxManage“ erledigt.

In der Kommandozeile stehen eine Vielzahl von Funktionalitäten zur Verfügung, hier nur eine kleine Auswahl als Beispiel:

erstellen einer VM:

VBoxManage createvm –name <name>

[–ostype <ostype>]

[–register]

[–basefolder <path>]
[–uuid <uuid>]

starten einer VM:

VBoxManage startvm        <uuid>|<name>…

[–type gui|sdl|headless]

erzeugen von Snapshots:

VBoxManage snapshot <uuid>|<name>

take <name>
[–description <desc>]
[–pause]
| delete <uuid>|<name> |restore <uuid>|<name> | restorecurrent | edit <uuid>|<name>|–current

[–name <name>]

[–description <desc>] | list
[–details|–machinereadable]

Verwendet man diese und weitere Kommandos kann man sich Skripte zum schnellen erzeugen von virtuellen Maschinen erstellen und hat damit die Administration mehr als im Griff !

Im Folgenden als Beispiel die CLI-basierende Erstellung von mehreren Oracle Solaris VM’s inklusive shared Disks zur Nutzung als HA-Cluster.

Vorbereitung/Bereitstellung

Genutzte Benötigte Hard- und Software:

http://www.oracle.com/technetwork/server-storage/solaris-cluster/downloads/index.html

Setup von Virtual Box NIC’s

  • 1.1.1.1;1.0.0.0/8
  • 192.168.56.1;192.168.156.0/24

Setup der VM’s per CLI

Fazit

Sucht man ein Tool um virtuelle Maschinen unter x86/64 erzeugen und betreiben zu können ist Oracle VM VirtualBox sicherlich eine tolle Alternative. Vom Funktionsumfang steht es den anderen Host-Hypervisor-Lösungen aus unserer Sicht in nichts nach. Durch die Möglichkeit von Oracle vorgefertigte VM`s herunterladen zu können zwingt es sich nahezu ja schon auf. Wer ist nicht davon genervt wenn man erst noch das OS installieren und anschließend die Oracle-Software installieren/konfigurieren muss, nur um schnell mal etwas ausprobieren zu können. Durch die zusätzliche Möglichkeit der Verwendung der Kommandozeilen-Tools kann man Oracle VM VirtualBox auch sehr gut dazu verwenden Schulungsumgebungen bei Bedarf zu erzeugen oder zwischen verschiedenen Kurs-Übungen neu zu erzeugen.

Quellen und Links

https://www.virtualbox.org/wiki/Downloads

http://de.wikipedia.org/wiki/Virtualbox

Autoren:

Heiko Stein

Senior Architekt etomer GmbH

Beirat Infrastruktur & Middleware Community (DOAG e.V.)

heiko.stein AT etomer.de

 

Björn Bröhl

Senior Unit Manager (Trivadis AG)

Oracle ACE Director

Leiter Infrastruktur & Middleware Community (DOAG e.V.)
Leiter SIG Infrastruktur (DOAG e.V.)

bjoern.broehl AT trivadis.com

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Oracle VM VirtualBox – ein Überblick (Teil 1)

Posted on 27. Juli 2012. Filed under: Allgemein, DOAG, Oracle VM, TrivadisContent, TVDBlog |

In den nächsten zwei Blogposts veröffentliche ich einen Artikel den Heiko Stein (etomer GmbH) und ich gemeinsam für die DOAG News geschrieben haben. Der Artikel soll dabei helfen einen schnellen Überblick über Oracle VM Virtual Box erhalten zu können. Aufgrund des Umfanges habe ich mich entschlossen den Artikel auf zwei Blogposts (Veröffentlichung jeweils Freitags) aufzuteilen …

Ein allgemeiner Überblick

Wer kennt das nicht – schnell mal ein Feature ausprobieren oder eine Umgebung zum Testen installieren. Benötigt man nicht zwingend eine hohe Performance und will womöglich noch unterwegs etwas arbeiten bleibt meist nur die Wahl nach einer Virtualisierungssoftware die auf einem Notebook installiert wird. Neben dem sicherlich bekannten VMware Workstation bietet Oracle eine für persönliche Zwecke sowie zu jeglicher Verwendung in Bildungseinrichtungen kostenfreie Lösung „VirtualBox“ an.

Das ursprünglich von der aus Weinstadt (Baden- Württemberg) stammenden Firma innotek GmbH entwickelte Produkt wurde erst von Sun Microsystems Inc. und letztendlich von Oracle übernommen.

Oracle VM VirtualBox (OVMVB) ist eine 32/64Bit Virtualisierungslösung auf „hosted hypervisor/type 2 hypervisor“ Basis. Daher benötigt OVMVB eine AMD/Intel Betriebssystemumgebung als Plattform zur Erzeugung von virtuellen Systemen (VM’s).

Unterstützte Host-OS:

  • Windows XP (32-bit)/Windows Server 2003
    (32-bit)/Windows Vista (32-bit und 64-bit)
  • Windows Server 2008 (32-bit und 64-bit)/Windows 7 (32-bit und 64-bit)
  • MAC OS X 10.5 (32-bit)/10.6 (32-bit und 64-bit)/10.7 (32-bit und 64-bit)
  • Linux (32-bit und 64-bit)
    • Ubuntu 6.06 – 11.04/Debian 3.1 – 6.0/OEL 4-6/RHEL 4-6/Fedora 4 – 15
    • Gentoo/SLES 9-11.4

Unterstützte Gast-OS (32/64-bit):

  • Windows NT 4.0/Windows 2000 / XP / Server 2003 / Vista / Server 2008/ Windows 7/DOS /Windows 3.x / 95 / 98 / ME
  • Linux 2.4.x (RHEL/SLES/Debian/Ubuntu/OEL/Fedora Core/…)
  • Linux 2.6.x (RHEL/SLES/Debian/Ubuntu/OEL/Fedora Core/…)
  • Oracle Solaris 10/OpenSolaris/Oracle Solaris Express
  • FreeBSD/OpenBSD
  • OS/2 Warp 4.5
  • Mac OS X Server

In der unter GPL (V.2) stehenden kostenfreien Variante hat Oracle einige Funktionalitäten in das sogenannte Oracle VM VirtualBox Extension Pack ausgegliedert. Wer also Unterstützung von USB 2.0 Geräten, VirtualBox RDP und PXE boot für Intel Netzwerkkarten benötigt muss bisher das entsprechende Paket nachträglich herunterladen, installieren und lizenzieren ! Vor einigen Wochen hat Oracle die Lizenzbedingungen dahingehend geändert das das Oracle VM VirtualBox Extension Pack nun ebenfalls in der PUEL (VirtualBox Personal Use and Evaluation License) für den privaten Gebrauch sowie für Produkt-Evaluationen kostenfrei eingesetzt werden kann (vergl. PUEL-Lizenzbedingungen: https://www.virtualbox.org/wiki/VirtualBox_PUEL).

Nach dem Download der Software (https://www.virtualbox.org/wiki/Downloads) erfolgt die Installation in wenigen Schritten

Mac OS X als Host

Bei der Verwendung von Mac OS X als Host
kann es vorkommen das die Installation oder das Update mit einem Fehler endet.

Die Lösung, auch wenn es komisch klingt, einfach den Rechner neu booten und direkt nach dem Reboot die Installation noch einmal wiederholen.

Installation und los…

Nach der Installation startet man VirtualBox und kann als nächstes direkt beginnen eine neue virtuelle Maschine zu erstellen.

Anschließend besteht die Möglichkeit die virtuelle Maschine zu klonen. Hier bietet VirtualBox zwei Varianten an:

  1. vollständiger Klon

Dabei wird eine komplette Kopie der virtuellen Maschine erstellt

  1. verknüpfter Klon

Im Unterschied zum vollständigen Klon wird die Festplatten der ursprünglichen VM verwendet, es wird lediglich ein Snapshot erzeugt der dann als Festplatte in der geklonten VM verwendet wird

Neben der Variante seine virtuellen Maschinen komplett zu selbst zu installieren stellt Oracle auch verschiedene VM`s zum Download zur Verfügung. Unter http://www.oracle.com/technetwork/community/developer-vm/index.html findet man virtuelle Maschinen basieren auf Oracle Linux oder Solaris. Zusätzlich sind dabei die unterschiedlichsten Produkte von Oracle zum Beispiel für Java Entwickler (Weblogic Server, Hudson, etc.), Datenbankadministratoren (Datenbank, SQL Developer, APEX, etc.) oder Systemadministratoren (Oracle VM Manager, Solaris, etc.) installiert. Diese fertigen VM`s bieten eine sehr schnelle Möglichkeit wenn man wie eingangs beschrieben zum Beispiel nur ein Feature ausprobieren möchte.


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