Allgemein

Vorsätze für das neue Jahr

Posted on 10. Dezember 2015. Filed under: Allgemein |

ok, ich bin früh damit dran aber der erste Vorsatz für das neue Jahr steht: den Blog wiederbeleben 😉

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Oracle Open World 2014

Posted on 25. September 2014. Filed under: Allgemein, OOW2014 | Schlagwörter: , |

Oow

Heute geht es los mit dem Oracle ACE Director Product Briefing bei Oracle in Redwood Shore. Die Agenda ist ziemlich voll gepackt mit Informationen an den nächsten beiden Tagen.

Neben dem Briefing durch die Productmanager steht für heute Nachmittag eine Session mit Thomas Kurian auf der Agenda.

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Oracle VM VirtualBox – ein Überblick (Teil 2)

Posted on 3. August 2012. Filed under: Allgemein, DOAG, Oracle VM, TrivadisContent, TVDBlog |

Bereits am letzten Freitag wurde der erste Teil des Artikels von Heiko Stein und mir veröffentlicht. Im nun folgenden Teil geht es primär um die Administration von virtuellen Maschinen in Oracle VM Virtual Box.

Administrationshilfen

Wirklich mächtig wird Oracle VirtualBox wenn man die GUI verlässt und das Erstellen, Konfigurieren und Administrieren von virtuellen Maschinen mit des zur Verfügung stehenden Kommandozeilen-Tools „VBoxManage“ erledigt.

In der Kommandozeile stehen eine Vielzahl von Funktionalitäten zur Verfügung, hier nur eine kleine Auswahl als Beispiel:

erstellen einer VM:

VBoxManage createvm –name <name>

[–ostype <ostype>]

[–register]

[–basefolder <path>]
[–uuid <uuid>]

starten einer VM:

VBoxManage startvm        <uuid>|<name>…

[–type gui|sdl|headless]

erzeugen von Snapshots:

VBoxManage snapshot <uuid>|<name>

take <name>
[–description <desc>]
[–pause]
| delete <uuid>|<name> |restore <uuid>|<name> | restorecurrent | edit <uuid>|<name>|–current

[–name <name>]

[–description <desc>] | list
[–details|–machinereadable]

Verwendet man diese und weitere Kommandos kann man sich Skripte zum schnellen erzeugen von virtuellen Maschinen erstellen und hat damit die Administration mehr als im Griff !

Im Folgenden als Beispiel die CLI-basierende Erstellung von mehreren Oracle Solaris VM’s inklusive shared Disks zur Nutzung als HA-Cluster.

Vorbereitung/Bereitstellung

Genutzte Benötigte Hard- und Software:

http://www.oracle.com/technetwork/server-storage/solaris-cluster/downloads/index.html

Setup von Virtual Box NIC’s

  • 1.1.1.1;1.0.0.0/8
  • 192.168.56.1;192.168.156.0/24

Setup der VM’s per CLI

Fazit

Sucht man ein Tool um virtuelle Maschinen unter x86/64 erzeugen und betreiben zu können ist Oracle VM VirtualBox sicherlich eine tolle Alternative. Vom Funktionsumfang steht es den anderen Host-Hypervisor-Lösungen aus unserer Sicht in nichts nach. Durch die Möglichkeit von Oracle vorgefertigte VM`s herunterladen zu können zwingt es sich nahezu ja schon auf. Wer ist nicht davon genervt wenn man erst noch das OS installieren und anschließend die Oracle-Software installieren/konfigurieren muss, nur um schnell mal etwas ausprobieren zu können. Durch die zusätzliche Möglichkeit der Verwendung der Kommandozeilen-Tools kann man Oracle VM VirtualBox auch sehr gut dazu verwenden Schulungsumgebungen bei Bedarf zu erzeugen oder zwischen verschiedenen Kurs-Übungen neu zu erzeugen.

Quellen und Links

https://www.virtualbox.org/wiki/Downloads

http://de.wikipedia.org/wiki/Virtualbox

Autoren:

Heiko Stein

Senior Architekt etomer GmbH

Beirat Infrastruktur & Middleware Community (DOAG e.V.)

heiko.stein AT etomer.de

 

Björn Bröhl

Senior Unit Manager (Trivadis AG)

Oracle ACE Director

Leiter Infrastruktur & Middleware Community (DOAG e.V.)
Leiter SIG Infrastruktur (DOAG e.V.)

bjoern.broehl AT trivadis.com

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Oracle VM VirtualBox – ein Überblick (Teil 1)

Posted on 27. Juli 2012. Filed under: Allgemein, DOAG, Oracle VM, TrivadisContent, TVDBlog |

In den nächsten zwei Blogposts veröffentliche ich einen Artikel den Heiko Stein (etomer GmbH) und ich gemeinsam für die DOAG News geschrieben haben. Der Artikel soll dabei helfen einen schnellen Überblick über Oracle VM Virtual Box erhalten zu können. Aufgrund des Umfanges habe ich mich entschlossen den Artikel auf zwei Blogposts (Veröffentlichung jeweils Freitags) aufzuteilen …

Ein allgemeiner Überblick

Wer kennt das nicht – schnell mal ein Feature ausprobieren oder eine Umgebung zum Testen installieren. Benötigt man nicht zwingend eine hohe Performance und will womöglich noch unterwegs etwas arbeiten bleibt meist nur die Wahl nach einer Virtualisierungssoftware die auf einem Notebook installiert wird. Neben dem sicherlich bekannten VMware Workstation bietet Oracle eine für persönliche Zwecke sowie zu jeglicher Verwendung in Bildungseinrichtungen kostenfreie Lösung „VirtualBox“ an.

Das ursprünglich von der aus Weinstadt (Baden- Württemberg) stammenden Firma innotek GmbH entwickelte Produkt wurde erst von Sun Microsystems Inc. und letztendlich von Oracle übernommen.

Oracle VM VirtualBox (OVMVB) ist eine 32/64Bit Virtualisierungslösung auf „hosted hypervisor/type 2 hypervisor“ Basis. Daher benötigt OVMVB eine AMD/Intel Betriebssystemumgebung als Plattform zur Erzeugung von virtuellen Systemen (VM’s).

Unterstützte Host-OS:

  • Windows XP (32-bit)/Windows Server 2003
    (32-bit)/Windows Vista (32-bit und 64-bit)
  • Windows Server 2008 (32-bit und 64-bit)/Windows 7 (32-bit und 64-bit)
  • MAC OS X 10.5 (32-bit)/10.6 (32-bit und 64-bit)/10.7 (32-bit und 64-bit)
  • Linux (32-bit und 64-bit)
    • Ubuntu 6.06 – 11.04/Debian 3.1 – 6.0/OEL 4-6/RHEL 4-6/Fedora 4 – 15
    • Gentoo/SLES 9-11.4

Unterstützte Gast-OS (32/64-bit):

  • Windows NT 4.0/Windows 2000 / XP / Server 2003 / Vista / Server 2008/ Windows 7/DOS /Windows 3.x / 95 / 98 / ME
  • Linux 2.4.x (RHEL/SLES/Debian/Ubuntu/OEL/Fedora Core/…)
  • Linux 2.6.x (RHEL/SLES/Debian/Ubuntu/OEL/Fedora Core/…)
  • Oracle Solaris 10/OpenSolaris/Oracle Solaris Express
  • FreeBSD/OpenBSD
  • OS/2 Warp 4.5
  • Mac OS X Server

In der unter GPL (V.2) stehenden kostenfreien Variante hat Oracle einige Funktionalitäten in das sogenannte Oracle VM VirtualBox Extension Pack ausgegliedert. Wer also Unterstützung von USB 2.0 Geräten, VirtualBox RDP und PXE boot für Intel Netzwerkkarten benötigt muss bisher das entsprechende Paket nachträglich herunterladen, installieren und lizenzieren ! Vor einigen Wochen hat Oracle die Lizenzbedingungen dahingehend geändert das das Oracle VM VirtualBox Extension Pack nun ebenfalls in der PUEL (VirtualBox Personal Use and Evaluation License) für den privaten Gebrauch sowie für Produkt-Evaluationen kostenfrei eingesetzt werden kann (vergl. PUEL-Lizenzbedingungen: https://www.virtualbox.org/wiki/VirtualBox_PUEL).

Nach dem Download der Software (https://www.virtualbox.org/wiki/Downloads) erfolgt die Installation in wenigen Schritten

Mac OS X als Host

Bei der Verwendung von Mac OS X als Host
kann es vorkommen das die Installation oder das Update mit einem Fehler endet.

Die Lösung, auch wenn es komisch klingt, einfach den Rechner neu booten und direkt nach dem Reboot die Installation noch einmal wiederholen.

Installation und los…

Nach der Installation startet man VirtualBox und kann als nächstes direkt beginnen eine neue virtuelle Maschine zu erstellen.

Anschließend besteht die Möglichkeit die virtuelle Maschine zu klonen. Hier bietet VirtualBox zwei Varianten an:

  1. vollständiger Klon

Dabei wird eine komplette Kopie der virtuellen Maschine erstellt

  1. verknüpfter Klon

Im Unterschied zum vollständigen Klon wird die Festplatten der ursprünglichen VM verwendet, es wird lediglich ein Snapshot erzeugt der dann als Festplatte in der geklonten VM verwendet wird

Neben der Variante seine virtuellen Maschinen komplett zu selbst zu installieren stellt Oracle auch verschiedene VM`s zum Download zur Verfügung. Unter http://www.oracle.com/technetwork/community/developer-vm/index.html findet man virtuelle Maschinen basieren auf Oracle Linux oder Solaris. Zusätzlich sind dabei die unterschiedlichsten Produkte von Oracle zum Beispiel für Java Entwickler (Weblogic Server, Hudson, etc.), Datenbankadministratoren (Datenbank, SQL Developer, APEX, etc.) oder Systemadministratoren (Oracle VM Manager, Solaris, etc.) installiert. Diese fertigen VM`s bieten eine sehr schnelle Möglichkeit wenn man wie eingangs beschrieben zum Beispiel nur ein Feature ausprobieren möchte.


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Der Database Award 2012 – mit Zusatzpreis

Posted on 13. Dezember 2011. Filed under: Allgemein, sonstiges | Schlagwörter: |

Wie auch im letzten Jahr bin ich in 2012 wieder Mitglied der Jury des „Database Award 2012“. Der Preis wird von der Computerwoche vergeben.
Gesucht werden spannende Datenbankprojekte. Weiteren Details und Anmeldung ist auf der Computerwoche-Website (http://www.computerwoche.de/subnet/oracle-senior-it/database-award/) zu finden.

Erstmals in 2012 gibt es einen Zusatzpreis. Wer sein Projekt in einem selbstgerechten Video vorstellt hat Chancen sich diesen zu sichern !

Einsendeschluss für die Awards ist der 29. Februar 2012. Vorraussetzung für die Bewerbung zum Database Award Plus ist die Teilnahme am regulären Database Award 2012.

Musterfragebogen zur Bewerbung (pdf)

Bewerben Sie sich jetzt hier!

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OOW2011: gelandet…Agenda der nächsten 2 Tage

Posted on 29. September 2011. Filed under: Allgemein, TrivadisContent | Schlagwörter: |

OOW_Kopf2011.jpg

Glaubt man den Werbeversprechen von Lufthansa bietet der Airbus A380 ein völlig neues Gefühl des Fliegens – also ich fand es nicht anders als in jedem anderen Flugzeug. OK, ja er ist größer und vielleicht etwas leiser in der Kabine – aber sonst ?

Nach knapp 11 Stunden sind wir in San Francisco gelandet und wurden zum Hotel gebracht. Das Hotel befindet sich ca. 5 Minuten zu Fuss vom Oracle HQ entfernt.

Die nächsten beiden Tage (Donnerstag und Freitag) steht das Oracle ACE Director Briefing an. Der erste Teil findet morgen im Hotel statt und am Freitag gehen wir rüber in eines der Gebäude von Oracle für den zweiten Teil. Hier die Agenda des Meetings, wenn die Inhalte offiziell veröffentlicht werden (was in der Regel während der Konferenz geschieht) werde ich diese auch hier in meinem Blog veröffentlichen 🙂

Bildschirmfoto 2011-09-29 um 01.55.31.png

Bildschirmfoto 2011-09-29 um 01.55.41.png

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OOW2011: morgen geht es los…

Posted on 27. September 2011. Filed under: Allgemein, OOW2011, TrivadisContent | Schlagwörter: , |

OOW_Kopf2011.jpg

Morgen früh ist es soweit…um 9:35h geht es mit einem Airbus A380 (ich freu mich schon *g*) von Frankfurt nach San Francisco.

Am Donnerstag und Freitag steht dann das ACE Director Briefing im Oracle Headquarter bei dem uns verschiedene Productmanager einen Einblick in die Highlights der diesjährigen OOW geben werden. Zusätzlich habe ich mich noch zu einer Tour durch die Labs des Oracle Usability Teams angemeldet – bin mal gespannt was und wie die testen :-).

Nachdem ich seit geraumer Zeit nichts mehr in meinem Blog veröffentlicht habe nutze ich die Gelegenheit wieder vermehrt etwas zu veröffentlichen. Während der OOW werde ich wieder täglich von den Highlights berichten !

Ich freue mich über Feedback und Kommentare !

Björn

PS: in der Woche nach der OOW findet die von mir organisierte Gründungsveranstaltung der DOAG SIG Infrastruktur in Düsseldorf statt…neben einer Zusammenfassung der Highlights der OOW gibt es spannende Vorträge rund um Oracle Hardware, Solaris, Virtualisierung, uvm. ! ein Blick auf die Agenda lohnt sich !

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persönliche Veränderung…

Posted on 27. April 2011. Filed under: Allgemein | Schlagwörter: |

TVD_Montage.jpg

Nach knapp 10 Jahren bei OPITZ CONSULTING GmbH habe ich mich entschlossen „mal etwas anderes“ zu machen.

Zum 01.06.2011 bin ich bei der Trivadis GmbH für das Portfoliomanagement verantwortlich. Zusätzlich werde ich das Business Development in Deutschland unterstützen.

Ich werde mich nach wie vor in den verschiedenen Communities (Oracle ACE Director, DOAG SIG Infrastruktur und Beirat, Blog, Twitter,…) tummeln.

Wer weiterhin mit mir in Kontakt bleiben möchte kann das entweder über die oben genannten Kanäle tun oder die restlichen Informationen meinem XING-Profil entnehmen.

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Serie: Cloud Computing – Teil 4

Posted on 5. April 2011. Filed under: Allgemein, Cloud Computing |

Lizenzen – alles auf Wolke 7 ?

Anbieter wie Amazon stellen lediglich die Plattform für den Betrieb von Anwendungen oder Systemen in der Cloud zur Verfügung. Die Kosten die erhoben werden beziehen sich somit nur auf die Nutzung und die reine Verfügbarkeit der „Basissysteme“ – sprich der virtuellen Hardware. Der Nutzer wird verpflichtet für die entsprechende Lizenzgrundlage zu sorgen. In einem eigenen Dokument (http://www.oracle.com/corporate/pricing/cloud-licensing.pdf) beschreibt Oracle die Bedingungen der Lizenzierung auf der Amazon Cloud Plattform.
Als Basis für die Lizenzierung nach CPUs oder Named User Plus ist auch hier die Anzahl der virtuellen CPU-Kerne zu ermitteln. Zwei Beispiele von Oracle:
Example, for Database Enterprise Edition licensing in Amazon EC2 environment: Licensing Oracle Database Enterprise Edition on a single EC2 instance of 8 virtual cores (on Intel multicore chips; see the processor metric definition on the price list), which would require 8 * 0.5 = 4 processor licenses (each virtual core is considered equivalent to a physical core).
Example, for Database Standard Edition licensing in Amazon EC2 environment: 
For EC2 instance containing 1 to 4 virtual cores, the number of Oracle Database Standard Edition licenses required will be 1 processor. On an EC2 instance with 5 to 8 virtual cores, two processor licenses would be needed. On the other hand, if one were to use one 4 virtual core EC2 instance and 4 single virtual core instances (total of 5 EC2 instances and 8 virtual cores), 5 processor licenses would be requires i.e. one processor license for each of the EC2 instances.

runInstaller in der Cloud – oder wie komme ich zu meiner Datenbank

Die notwendigen Schritte um eine Oracle Datenbank in der Amazon Cloud einzurichten sind einfach und schnell erledigt. Hat man sich einen Amazon Account angelegt (dieser muss über eine Kreditkarte und einen automatisierten Telefonanruf verifiziert werden) kann man im nächsten Schritt eines der von Amazon bereitgestellten Images verwenden um eine virtuelle Maschine zu erzeugen. Neben den Images von Amazon oder anderen Nutzern stellt auch Oracle eigene zur Verfügung. Der Vorteil der von Oracle bereitgestellten virtuellen Server ist das sie vollständig installiert sind. Die Konfiguration der Datenbank oder des Weblogicservers erfolgt beim ersten Start der virtuellen Maschine. Im Moment stellt Oracle verschiedene Images unter 32 und 64 Bit zur Verfügung (siehe auch http://developer.amazonwebservices.com/connect/kbcategory.jspa?categoryID=205).

weiterführende Links:
Übersicht von Oracle und Amazon AWS:
http://aws.amazon.com/solutions/global-solution-providers/oracle/

Oracle Cloud Computing Competence Centre:
http://www.oracle.com/technology/tech/cloud/index.html

Übersicht über alle Oracle EC2-Images:
http://developer.amazonwebservices.com/connect/kbcategory.jspa?categoryID=205

Kostenübersicht Nutzung Amazon EC2:
https://aws.amazon.com/de/ec2/pricing/

Nachdem nun dargestellt wurde wie die technische Seite des Betriebes von Oracle in einer Cloud Umgebung aussehen kann stellt sich die Frage nach der Strategie bzw. genauer:
Was soll ich wie und warum in einer Cloud umsetzen ?

Cloud Computing, aber bitte ganzheitlich!

Ob nur eine einzelne Schicht aus dem XaaS-Stack betrachtet wird oder alle Schichten ganzheitlich gesehen werden, hängt natürlich auch immer von den Anforderungen bzw. der Projektdefinition ab.

Bild7.png

Aufgrund unserer Erkenntnisse aus zahlreichen Projekten empfehlen wir, das Thema Cloud Computing ganzheitlich zu betrachten. Erst durch die Kombination der Möglichkeiten aus den einzelnen Architekturen und Schichten ergeben sich echte Mehrwerte, die dazu beitragen können, die Unternehmens-IT langfristig flexibler und kostengünstiger zu betreiben. In vielen Schichten des XaaS-Modells kann heute schon bestehende Software verwendet werden, um die Modelle des Cloud Computings abzubilden.
Neben der Nutzung von offensichtlichen Tools und Technologien (siehe oben: Tabelle “Beispiele für Oracle Software zum Einsatz mit Cloud Computing“) sollte auch über die Verwendung der Enterprise-Architecture-Methode nachgedacht werden. Mit ihrer Hilfe kann geklärt werden, welche Systeme, Anwendungen oder Prozesse in der IT vorhanden sind oder unterstützt werden müssen. Enterprise-Architecture (EA) sorgt also für mehr Transparenz hinsichtlich der betroffenen Systeme, Komponenten und Prozesse und hilft somit, die Umsetzung der IT-Prozesse im Cloud Computing optimal zu unterstützen.
Auch sollte über den Einsatz von Business Intelligence (BI) Tools zur Unterstützung bei der Leistungsabrechnung in Betracht gezogen werden. Cloud-Computing-Architekturen können recht komplex werden, wenn sie intensiv eingesetzt werden. Hier existieren dann viele separate Anwendungskomponenten (z. B. Webservices) in einer dynamischen Infrastruktur, die. z. B. Services in bereitgestellten Umgebungen wie PaaS oder virtualisierte Umgebungen wie IaaS umfasst. Gerade hier spielt die durchgängige Überwachung der einzelnen Komponenten und die Erfassung der Nutzungsdaten eine zentrale Rolle.

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Serie: Cloud Computing – Teil 3

Posted on 30. März 2011. Filed under: Allgemein, Cloud Computing |

Kosten für den Betrieb von Oracle auf Amazon EC2

Auf den ersten Blick fallen keine hohen Kosten beim Betrieb von Oracle Datenbanken in der Amazon-Cloud an. Die Berechnung der Kosten basiert auf der Nutzung der virtuellen Server. Die Einteilung der Kostenstruktur basiert auf der Wahl des Betriebssystems (Linux/Unix oder Windows), den Vorgaben für die Verfügbarkeit und dem Ressourcenbedarf. So kostet zum Beispiel eine unter Linux ausgeführte Datenbank mit mittleren Anforderungen 0,38 US Dollar pro Stunde. Die Abrechnung der genutzten Ressourcen erfolgt immer auf der Basis der vollen Stunde.

Bild4.png

Abb X.: Kostenstruktur von Amazon EC2

Hinter den Kategorien verbergen sich folgende Werte:

Standard Instances
Die Instanzen dieser Gruppe eignen sich für die meisten Anwendungen.
Small Instance (Vorgabe)
1,7 GB Arbeitsspeicher, 1 EC2 Compute Unit (1 virtueller Kern mit 1 EC2 Compute Unit), 160 GB lokaler Instanzspeicher, 32-Bit-Plattform
Large Instance
7,5 GB Arbeitsspeicher, 4 EC2 Compute Units (2 virtuelle Kerne mit jeweils 2 EC2 Compute Units), 850 GB lokaler Instanzspeicher, 64-Bit-Plattform
Extra Large Instance
15 GB Arbeitsspeicher, 8 EC2 Compute Units (4 virtuelle Kerne mit jeweils 2 EC2 Compute Units), 1.690 GB lokaler Instanzspeicher, 64-Bit-Plattform
High-Memory Instances
Instanzen dieser Gruppe bieten viel Arbeitsspeicher für Anwendungen mit hoher Durchsatzrate, wie z. B. Anwendungen zum Datenbank- und Arbeitsspeicher-Caching.
High-Memory Double Extra Large Instance
34,2 GB Arbeitsspeicher, 13 EC2 Compute Units (4 virtuelle Kerne mit jeweils 3,25 EC2 Compute Units), 850 GB lokaler Instanzspeicher, 64-Bit-Plattform
High-Memory Quadruple Extra Large Instance
68,4 GB Arbeitsspeicher, 26 EC2 Compute Units (8 virtuelle Kerne mit jeweils 3,25 EC2 Compute Units), 1.690 GB lokaler Instanzspeicher, 64-Bit-Plattform
High-CPU Instances
Instanzen dieser Gruppe verfügen über proportional mehr CPU-Ressourcen als Arbeitsspeicher (RAM) und eignen sich für rechenintensive Anwendungen.
High-CPU Medium Instance
1,7 GB Arbeitsspeicher, 5 EC2 Compute Units (2 virtuelle Kerne mit jeweils 2,5 EC2 Compute Units), 350 GB lokaler Instanzspeicher, 32-Bit-Plattform
High-CPU Extra Large Instance
7 GB Arbeitsspeicher, 20 EC2 Compute Units (8 virtuelle Kerne mit jeweils 2,5 EC2 Compute Units), 1.690 GB lokaler Instanzspeicher, 64-Bit-Plattform

Neben den Kosten für den Betrieb des virtuellen Servers können weitere, zusätzliche Kosten entstehen. Dies passiert, wenn zum Beispiel eine feste öffentliche IP-Adresse (Elastic IP Adresses) verwendet wird, Daten aus oder in die virtuelle Maschine übertragen werden oder Speicherplatz belegt wird.

Bild5.png

Abb x.: Beispiel für eine Abrechnung der Nutzung einer virtuellen Maschine für Oracle Datenbank und Weblogic Server

Amazon bietet die Möglichkeit verschiedene Accounts über eine Kreditkarte zentral abzurechnen (Consolidated Billing). Somit entfällt bei mehreren Anwendern der Aufwand durch unterschiedliche Rechnungen

Neben der Aufstellung der reinen Kosten bietet Amazon auch die Möglichkeit einen vollständigen Bericht (CSV oder XML) über die einzelnen Verbraucher einsehen zu können. Diese Berichte können dann ausgewertet werden.

Bild6.png

Abb X.: Auswertung der Nutzung der Amazon Dienste via Excel

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